16.4. Villmar usw.

Noch ein Versuch zur Hasensuche.

Hinterm Raps ein Hase, den wir angehen wollen. Da wird vor uns ein Rehbock hoch, der in Richtung des Hasen flüchtet – dann lieber nicht.

Auf der andern Seite der Strasse im mittleren Teil Hase gesehen, als wir näher kommen noch einer. Der entfernt sich in einer Fahrgasse, über Grasweg, weiter in der Furche zwischen Saat und trockenem Acker, biegt dann in die Saat ab. Zeder nimmt die Spur schlecht auf, ohne Laut, folgt hinter dem Grasweg einer Lerche, will sie noch mal ansetzen, da kommt sie auf das Geläuf des andern Hasen (oder waren es gar zwei?) Der Hase macht Männchen, sie hat die Nase am Boden und sieht ihn nicht, kommt dann auf die frischere Spur, fogt dieser bis zur Strasse, aber immer nur Bruchstückhaft. Sucht dann entlang der Windschutzhecke zurück, immer weiter, findet ein Rebhuhn, und irgendwann kann ich sie einsammeln.

Den Hase, den sie zuerst arbeiten sollte finden wir in dem Saatacker nicht mehr. Am Rückweg sehen wir noch einen, ich meine er wäre in den Sturzacker gewechselt, Anton war sicher er ist noch im Weizen – nicht mehr gefunden. Danach haben wir aufgehört.

Überwältigend wars nicht, aber auch nicht grottenschlecht, zumindest Spurwille deutlich gesteigert.

JP Druxberge

Wir hatten für das WE nach Ostern zur JP Wernigerode / LG SA gemeldet, wurden aber dann zum vorgezogenen Termin am Ostersamstag eingeteilt. Treffpunkt in Druxberge, genau das Revier wo ich damals auch mit Yaska war.

Morgens erst mal warten, weil es noch gefroren war. Dann ging es los, diesmal auf die andere Seite als mit Yaska.

Zur ersten Spur angesetzt, Zeder schiebt ab, wechselt dann wohl auf eine andere Spur und ist über eine Stunde verschwunden. ???

Als Zeder von der 1. Hasenspur abgewichen ist, wo sie angesetzt war >> lt. Richter zur freien Suche übergegangen >> sah aber für mich aus als ob sie eine Spur arbeitet, andere Hasen die nicht gesehen wurden oder Rehwild, keine Ahnung >> nach ca weiteren 400 m hinterm Horizont verschwunden. Ich denke die kommt gleich wieder, als dann nach langem warten kein Hund kam und auf über 800 m Luftlinie kein Empfang mehr, bin ich mal zum höchsten Punkt gelaufen und dann in die Richtung wo sie sein müsste. Ergebnis lt. Garmin: ca 13 km in 55 Min. Sie hat irgendwas ausgearbeitet, bis in einen Graben mit Hecken, 2 mal was dort rausgeschmissen und war endlich froh, wie ich sie abgeholt hab.

JP_Druxberge

Da wundert es mich nicht mehr, dass sie bei der 2. Hasenspur kurz danach erst loslegt, dann aber nach ca. 200 m am Bewuchswechsel abbricht und zurückkommt.

Wasser und Schiessen OK. Stöbern (nach 1 Stunde Fahrt im Harz, gleiche Dickung wie bei Yaska) eine grosse Runde im Eiltempo, danach ebenfalls kein Bock mehr. Die Luft war einfach raus. Beim Stöbern hätte ich wirklich mehr erwartet. Schade.

JP bestanden mit 81 P / 3. Preis

Zita war auch nicht wesentlich besser   85 P / 3. Preis

Dafür die Nacht davor nur 2 Std. geschlafen, um 2 Uhr raus, 3 Uhr abgefahren, Nachts um 22.00 zurück, Gesamtstrecke 850 km

Freischwimmer

Mit den Hasen klappt das noch nicht zufriedenstellend. Zwar gibt sie korrekt laut wenn sie mal richtig drauf ist, hat aber noch grosse Schwierigkeiten die Spur weiterzubringen, gerade bei Wechsel der Bodenbeschaffenheit/Bewuchs.

Da für geht sie neuerdings mit Eifer zum Schwimmen.

Stöberübung

Wir hatten Hasen gesucht, aber keine gefunden. Dort wo sie sonst gern gelegen haben, war es einfach noch viel zu nass. Dann ging es in den Wald, wo ich mich auf einen Drückjagdbock gesetzt habe, inmitten von einem Brombeerverhau im Hochwald. Erst wollte sie zu mir hochsteigen, dann ist sie losgezogen.

Zeder_Stöbern

Zunächst im grossen Bogen um mich herum, nicht allzu weit, ca 150m Umkreis, aber ausser Sicht. Nach ca. 20 Min kam sie in der kleinen Dickung unter mir auf eine Rehfährte,die sie intensiv ausarbeite. Sie folgte dem Böckchen spurlaut in einigem Abstand hinter mir vorbei (wäre auf Drückjagd passende Schussentfernung gewesen) und kam dann nach weiteren 20 Min. zurück.  Gesamt 5 km in 42 Min.

 

Apportiertraining begonnen

Anfangs hat Zeder, wenn man sie gerufen hat, alle Gegenstände fallen gelassen – entweder, weil man die sowieso den „ranghöheren“ überlassen muss oder weil es ja Schelte geben könnte, wenn man dies oder jenes nicht annagen darf.

Ende Januar haben wir dann mit der „Stubendressur“ angefangen: im Zimmer ein neues und interessantes Apportel geworfen, sie springt hin und „fängt“ die Beute, dann habe ich sie herbeigelobt und die Beute, die sie diesmal festgehalten hat, gegen Leberwurst aus der Futtertube getauscht.

Das gleiche haben wir ein paar Tage später im Hof wiederholt mit grösserer Entfernung. Das Zurückbringen erfolgte zwar erst mit grossen Schlangenlinien, dann aber zielstrebiger bis zu mir (und der Leberwurst).

Natürlich jede Übung nur 3 – 4 mal hintereinander, und dann hatten wir das länger nicht mehr gemacht. Mir ist in der Zwischenzeit jedoch aufgefallen, dass Zeder – wenn ich sie z.B. aus dem Garten rufe – immer öfter mal einen Gegenstand (einen alten Knochen, den kaputten Ball) bis zu mir bringt, wofür sie natürlich heftig gelobt wird.

Heute Abend war es noch schön draussen, da haben wir wieder mal im Hof eine Übungsstunde eingelegt. Das Holen von dem geworfenen Dummy erfolgt ratzfatz, deshalb versuchen wir die Steigerung. Zeder bekommt das Kommando „Sitz“ und „Bleib“, ich lege den Dummy in Entfernung aus. Dann gehe ich zurück, schicke sie zum Holen und es funktioniert. So ein freudiges Zurückbringen macht wirklich Freude!

Die Übung haben wir jeweils dreimal im Wechsel gemacht. Wenn sie weiter so schnell lernt wird das eine gute Zusammenarbeit.

Natürlich durften Yaska und Wendy, die hinter der Tür in den Startlöchern standen, anschliessend auch noch eine Runde Bringen.

Lernprozesse

Ein Hund lernt ständig dazu, auch aus täglichen Handlungen (ohne dass es speziell als Training betrachtet wird) und die regelmässige Wiederholung/Gewohnheit festigt gewisse Verhaltensmuster.

Das gilt sowohl für vom Mensch gewünschte genauso wie für unerwünschte Aktionen.

Je öfter es zu interessanten Zielen geht (Spaziergang, Revierarbeiten, Drückjagd, Hundekurs) um so mehr lieben die Hunde es, wenn es zum Auto geht. Und da sie ohnehin immer dabei sein wollen, fahren sie genau so gerne mit, wenn es mal nur zum Einkaufen geht und sie dort nicht aussteigen dürfen. Yaska ist da ein gutes Beispiel: wenn das Auto offen steht, steigt sie ein, damit sie nichts verpasst. Und wenn man sie mal sucht, sitzt sie schon hinter dem verschlossenen Auto und wartet, dass wir wegfahren. Da brauche ich sie nicht anzuleinen, auch wenn mal das Hoftor offen steht.

Zeder ist schon oft mit uns Auto gefahren, meist zusammen mit Yaska oder Wendy oder auch mal alleine in der Hundebox. Folgendes Szenario: sie läuft angeleint mit bis zum Auto (damit sie sich nicht angewöhnt vorher noch eine Extrarunde zu drehen), Auto auf und dann hab ich sie von Welpenbeinen an hineingehoben, begleitet vom Kommando einsteigen. Sie hat auch immer darauf gewartet, hineingehoben zu werden. Nun ist sie mittlerweile fast 9 Monate alt und schon fast so gross wie ihre Mutter. Hin und wieder hat sie sich schon mal hochgestellt, ist aber nicht in die Box hineingesprungen.

Vor ca. 14 Tagen habe ich versucht, sie mit etwas Anlauf zum hineinspringen zu animieren und es hat auf Anhieb funktioniert. Das haben wir noch bei ein paar Gelegenheiten wiederholt. Heute ist sie zweimal (beim wegfahren und nach dem Spaziergang) ohne weiteres Kommando aus dem Stand in die geöffnete Box gesprungen. Da hat sie wirklich schnell gelernt!

Ich hoffe, dass sie noch mehr nützliches so leicht lernt und nicht allzu viele Dummheiten.

schon wieder auf Hirschjagd

Nun rückt die Jugendprüfung näher und es wird Zeit, das eine oder andere etwas ernsthafter zu trainieren. Da bietet sich doch an, bei einem kleinen Ausflug nebenher solche Sachen wie Leinenführigkeit oder Sitzen bleiben zu üben.

Am Montag früh war alles wieder tief verschneit, nun ist es aber doch weggetaut und den sonnigen Tag wollten wir nutzen um altbekannte Plätze zu besuchen. Da haben wir bei unserem Spaziergang durch den Wald doch tatsächlich noch einen Hirsch aufgestöbert. 😉

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Zitat

JP Übungstag

Heute morgen kam Zita und wir sind weggefahren. Dann haben wir uns mit ganz vielen anderen Hunden getroffen und sind übers Feld gelaufen.

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ausser Zita und mir war noch unsere Schwester Zenzi dabei. Wir durften aber nicht spielen sondern heute wurde gearbeitet. Nachdem manche Hunde einen Hasen aufgescheucht hatten, durften wir in einem grossen Teich baden und uns die Füsse waschen. Danach konnte ich wieder viel besser laufen und in einem kleinen Wäldchen stöbern, das war lustig. Sowas könnten wir öfter machen.

nur das mit dem Gruppenbild, das fanden wir doof

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