Wir machen Ausdauertrainig am Fahrrad, am Rückweg streckenweise mit Apportiersack oder falschem Hase. Diesmal gabs am Wendepunkt eine Ruhepause.

Wir machen Ausdauertrainig am Fahrrad, am Rückweg streckenweise mit Apportiersack oder falschem Hase. Diesmal gabs am Wendepunkt eine Ruhepause.


Heute konnten wir die Hundeübung mit einer Bildungsreise verknüpfen und haben Altertum und Moderne auf einem Bild festgehalten.


Nun ist Zeder nach der Mutterschaft und Urlaub genug erholt, um weiter in die Lehre zu gehen. Sie will ja ein ordentlicher Jagdhund werden.

Mit den Gehorsamsfächern, z.B. Ablegen, klappt das schon recht gut – an dem Rest arbeiten wir noch 😉
Die Welpen sind ausgezogen und Zeder hatte danach einige Urlaubstage verdient. Sie hat den Welpen alles gegeben, aber jetzt schon wieder ein wenig an Gewicht zugelegt. Jetzt können wir wieder mit der Ausbildung weitermachen.
Heute waren wir mit einigen Kollegen aus der LG Hessen im Gatter Trautenstein, Strecke einfach 334 km. Es hat sich gelohnt!
Zeder wollte erst nicht so recht dran, sondern hat her gestöbert und das ganze Gatter abgesucht. Oder hat sie die Fährten von Wendy untersucht, die vor ihr dran war. Nach einer kurzen Hilfestellung an der langen Leine, hat sie den Keiler dann heftig verbellt, ist selbständig immer wieder dran gegangen und ihm ordentlich dicht auf die Schwarte gerückt. Wir sind zufrieden.
Die Expertenmeinungen gehen auseinander, ob man während der Ausbildung zur EPB mit dem Hund ins Gatter gehen sollte oder nicht. Wir waren jedoch der Meinung, es schadet nicht und bis zur Prüfung ist noch Zeit, notfalls den Gehorsam wieder zu festigen. Stöbern üben würde man vor der Prüfung ja auch einmal.
Die Anreise stand unter guten Vorzeichen, statt brütender Sommerhitze nach leichtem Regen etwas abgekühlt. Kurz vor dem Abzweig zum Gatter stand eine Bache mit Frischlingen auf einem abgeernteten Feld neben der Strasse.
Ausser Zenzi und Zeder waren sonst keine Wachtelhunde da, aber viel Betrieb. An die dicke Frieda sollten die beiden noch nicht, auch nicht zu den kleineren Sauen wo wir im Frühjahr waren. Deshalb mussten wir warten, bis die beiden Gattermeister mit den erfahrenen Hunden und den unerfahrenen Junghunden fertig waren. Inzwischen gibt es ein weiteres Abteil für die „Zwischenklasse“, heute exclusiv für unsere Beiden.
Während Zenzi an der Reihe war, konnte Zeder am Zaun ein Wildschwein aus dem Junghundegatter anknurren, blieb aber recht ruhig neben mir. Dann durfte Zeder los und zeigte gleich einen Kamikaze-Flug: mit grossen Sätzen den Berg runter, verschwand fliegend in einem tiefen Steinbruch-Trichter und mit 2 Sätzen wieder raus und fand kurz darauf die Sau und wurde laut.
Beide Schwestern haben gut gearbeitet, haben selbständig die Sau gefunden, verbellt und mehrmals in Bewegung gebracht. Gegenüber dem ersten Gatterbesuch konnten wir eine deutliche Steigerung beobachten. Dafür hat sich die weite Fahrt gelohnt!
Auch der Gattermeister und Zuschauer waren zufrieden.
Das erste Treffen vom Hundekurs in Linden fand in grösserer Runde auf dem Grillplatz statt. Nachdem sich alle bei gestiftetem Kuchen und Kaffee vorgestellt und beschnuppert hatten, wurde schon ein wenig geübt – Kreislaufen mit Sitz, Ablegen und Brigfreude fördern.
Neben Zeder sind auch ihre Schwestern Zita und Zenzi dabei, sowie weitere bekannte Gesichter. Das wird sicher wieder eine nette Truppe.
Wenn es die Zeit erlaubt, machen wir morgens oder gegen abend eine Runde durchs Feld.
Fertig zur Ausfahrt
Jetzt hängt schon die Zunge raus.
Schade dass man am Fahrrad keine Selfies machen kann in Aktion. Die beiden laufen super am Rad, Zeder am liebsten innen zwischen Yaska und dem Rad, ganz dicht an meinem Fuss. Und das an lockerer Leine!