Anfangs hat Zeder, wenn man sie gerufen hat, alle Gegenstände fallen gelassen – entweder, weil man die sowieso den „ranghöheren“ überlassen muss oder weil es ja Schelte geben könnte, wenn man dies oder jenes nicht annagen darf.
Ende Januar haben wir dann mit der „Stubendressur“ angefangen: im Zimmer ein neues und interessantes Apportel geworfen, sie springt hin und „fängt“ die Beute, dann habe ich sie herbeigelobt und die Beute, die sie diesmal festgehalten hat, gegen Leberwurst aus der Futtertube getauscht.
Das gleiche haben wir ein paar Tage später im Hof wiederholt mit grösserer Entfernung. Das Zurückbringen erfolgte zwar erst mit grossen Schlangenlinien, dann aber zielstrebiger bis zu mir (und der Leberwurst).
Natürlich jede Übung nur 3 – 4 mal hintereinander, und dann hatten wir das länger nicht mehr gemacht. Mir ist in der Zwischenzeit jedoch aufgefallen, dass Zeder – wenn ich sie z.B. aus dem Garten rufe – immer öfter mal einen Gegenstand (einen alten Knochen, den kaputten Ball) bis zu mir bringt, wofür sie natürlich heftig gelobt wird.
Heute Abend war es noch schön draussen, da haben wir wieder mal im Hof eine Übungsstunde eingelegt. Das Holen von dem geworfenen Dummy erfolgt ratzfatz, deshalb versuchen wir die Steigerung. Zeder bekommt das Kommando „Sitz“ und „Bleib“, ich lege den Dummy in Entfernung aus. Dann gehe ich zurück, schicke sie zum Holen und es funktioniert. So ein freudiges Zurückbringen macht wirklich Freude!
Die Übung haben wir jeweils dreimal im Wechsel gemacht. Wenn sie weiter so schnell lernt wird das eine gute Zusammenarbeit.
Natürlich durften Yaska und Wendy, die hinter der Tür in den Startlöchern standen, anschliessend auch noch eine Runde Bringen.