Toben macht Spass
Schneetauchen – die neue Trendsportart
Toben macht Spass
Schneetauchen – die neue Trendsportart
Hier bin ich Hund, hier darf ich’s sein !
es gibt kein schlechtes Wetter, man kann sich draussen immer die Zeit vertreiben.
Heute durfte Zeder mit auf Jagd.
Bevor es losging, genossen Zeder und Yaska einen Platz an der Sonne.
Während Yaska am Stand eine kurze Pause vom Schweine jagen machte, durfte Zeder loslegen.
Danach übt sie sich wieder in Standruhe, auch wenn runderum Hundegebell, Treiber-Rufe und Schüsse zu hören sind.
Am Hubertustag bin ich mitgefahren. Ich musste zwar im Auto warten, aber das Fenster war auf und ich hab genau gehört, wie Mama die Wildschweine durcheinander gejagt hat und wie es lustig geknallt hat. Als sie wiederkam durfte ich an ein paar Frischlingen schnuppern und hab die mal richtig angebellt.
Ausserdem hab ich die alte Jagdweste von Mama anprobiert, die passt mir schon 🙂
Bald darf ich auch mal im Wald die Wildschweine suchen, ich sehe doch schon wie ein richtiger Jagdhund aus.
Gestern im Wald war ich mit der Wildcam beschäftigt, während sich das Wachtelchen neugierig und mutig in die Brombeerhölle vorgewagt hat, wo die Sauen unzählige Gänge angelegt haben. Plötzlich erscholl ein gar schröckliches Gebell, als ob ihr der Leibhaftige begegnet wäre. Es waren auch tatsächlich keine Sauen, sondern was riesengrosses gehörntes trollte sich von dannen. Als sie wieder raus kann, wollte sie ganz schnell zum Auto.
Die Wirkung hat allerdings nicht lange angehalten. Wir sind auf die andere Talseite gefahren und kamen am Waldrand an der Schafherde vorbei, die gerade umgetrieben wurde. Nachdem wir ein Stück weiter die Kirrung kontrolliert hatten, lief sie am Auto vorbei, den Berg runter Richtung Schafherde, der Geruch muss unwiederstehlich gewirkt haben. Ich ins Auto und hinterher und sehe sie auf dem Teerweg ca 50 m weiter links stehen und sie schaut den Schafen nach. Ich biege aber nach rechts ab und denke sie kommt hinterher. Sie wollte hinterherkommen, kriegt das aber wegen der Kuppe irgendwie nicht richtig mit (Auto ist plötzlich weg) und biegt in den Wald ein den Berg hoch. Da hat sie dann mit hängender Zunge gewartet, wo vorher das Auto stand, bis sie abgeholt wurde. Am liebsten wäre sie schon alleine reingesprungen, aber das schafft sie noch nicht.
Ich hab jetzt auch so ein eigenes breites buntes Halsband, wo die Telefon-Nummer draufsteht. Damit ich nicht verloren gehe. Meine Menschen haben gesagt, ich würde immer zu weit voraus laufen, dabei weiss ich doch genau wo sie sind.
Mama und Tante haben mir erzählt, wenn wir dann auf Jagd gehen, muss ich noch so eine bunte Warnweste anziehen. Da muss ich aber erst mal anprobieren, ob mir die schon passt, die Mama früher getragen hat. Ich bin jetzt 4 Monate alt und esse ganz viel, damit mir die nicht zu gross ist.
Von mir aus kann die Jagdsaison losgehen. Hinter grossen Tieren herlaufen macht bestimmt Spass.
Aber heute sind wir nur mal so Spazieren gegangen und haben ein Bild von uns machen lassen.
Oft ist es ja langweilig, immer so lange im Auto zu sitzen, aber manchmal darf ich auch mit in den Wald und das rote Zeug von den Blättern lecken, das riecht überall sooo interessant, und dann erst das grosse Tier was da liegt – Angst hab ich keine davor.
Zeder fängt gleich mit den grossen Tieren an, sie wird da hoffentlich nicht zu übermütig.
der etwas genervte Gesichtausdruck ist nicht wegen dem Hirsch, sondern wegen dem ungeliebten Befehl zum Sitzenbleiben 😉
Wir arbeiten am Gehorsam, also das kommen auf Pfiff. Ohne Pfeife ist Zeder etwas schwerhörig, aber das mit der Pfeife und der Wurst hat sie superschnell kapiert.
[youtube=http://youtu.be/rhNgKn6tjhk]
Zumindest im Garten und Hof klappt es super . . .