Im Wald

Gestern im Wald war ich mit der Wildcam beschäftigt, während sich das Wachtelchen neugierig und mutig in die Brombeerhölle vorgewagt hat, wo die Sauen unzählige Gänge angelegt haben. Plötzlich erscholl ein gar schröckliches Gebell, als ob ihr der Leibhaftige begegnet wäre. Es waren auch tatsächlich keine Sauen, sondern was riesengrosses gehörntes trollte sich von dannen.  Als sie wieder raus kann, wollte sie ganz schnell zum Auto.

Die Wirkung hat allerdings nicht lange angehalten. Wir sind auf die andere Talseite gefahren und kamen am Waldrand an der Schafherde vorbei, die gerade umgetrieben wurde. Nachdem wir ein Stück weiter die Kirrung kontrolliert hatten, lief sie am Auto vorbei, den Berg runter Richtung Schafherde, der Geruch muss unwiederstehlich gewirkt haben. Ich ins Auto und hinterher und sehe sie auf dem Teerweg ca 50 m weiter links stehen und sie schaut den Schafen nach. Ich biege aber nach rechts ab und denke sie kommt hinterher. Sie wollte hinterherkommen, kriegt das aber wegen der Kuppe irgendwie nicht richtig mit (Auto ist plötzlich weg) und biegt in den Wald ein den Berg hoch. Da hat sie dann mit hängender Zunge gewartet, wo vorher das Auto stand, bis sie abgeholt wurde. Am liebsten wäre sie schon alleine reingesprungen, aber das schafft sie noch nicht.

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MEINS !

Ich hab jetzt auch so ein eigenes breites buntes Halsband, wo die Telefon-Nummer draufsteht. Damit ich nicht verloren gehe. Meine Menschen haben gesagt, ich würde immer zu weit voraus laufen, dabei weiss ich doch genau wo sie sind.

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Mama und Tante haben mir erzählt, wenn wir dann auf Jagd gehen, muss ich noch so eine bunte Warnweste anziehen. Da muss ich aber erst mal anprobieren, ob mir die schon passt, die Mama früher getragen hat. Ich bin jetzt 4 Monate alt und esse ganz viel, damit mir die nicht zu gross ist.

Von mir aus kann die Jagdsaison losgehen. Hinter grossen Tieren herlaufen macht bestimmt Spass.

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Aber heute sind wir nur mal so Spazieren gegangen und haben ein Bild von uns machen lassen.

Hirschbrunft

Oft ist es ja langweilig, immer so lange im Auto zu sitzen, aber manchmal darf ich auch mit in den Wald und das rote Zeug von den Blättern lecken, das riecht überall sooo interessant, und dann erst das grosse Tier was da liegt – Angst hab ich keine davor.

 

Zeder fängt gleich mit den grossen Tieren an, sie wird da hoffentlich nicht zu übermütig.

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der etwas genervte Gesichtausdruck ist nicht wegen dem Hirsch, sondern wegen dem ungeliebten Befehl zum Sitzenbleiben 😉

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Besuch bei Zenzi

Es gab ein Familientreffen bei Zenzi:

die beiden Schwestern Zenzi und Zeder, Mama Yaska, sowie die Tanten Unica und Wendy.

Zuerst durften Yaska und die beiden kleinen jeder eine Übernachtfährte arbeiten. Alle waren bei der Schweissarbeit erfolgreich und haben die Belohnung am Ende verspeist.

Danach ging es an einen Teich mit Schilf rundherum zum schwimmen und apportieren. Zeder ist zwei- oder dreimal ein Stück hinter Yaska hinausgeschwommen, als diese das Apportel gesucht hat, dann hatte sie keine Lust mehr und hat überall herumgestöbert.

Zenzi hat schon mehr Übung, schwimmt mit Begeisterung weit hinaus um Apportel zu holen. auch die Ente bringt sie schon wie eine grosse ans Ufer.

Natürlich durften auch die beiden Tanten ihren Spass haben und Sachen aus dem Wasser bringen.

Abends war Zeder schön müde und ist früh schlafen gegangen.

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Hirschtag

Heute morgen hing wieder so ein grosses Tier an der Stange. Das durften wir alle mal beschnuppern.

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Da gibt es die nächsten Tage bestimmt wieder lecker Stinke-Pansen und Herz. Wir haben dann im Auto gewartet, weil viele Leute gekommen sind. Und im Wald waren wir auch noch. Mama Yaska und Tante Wendy mussten an der Leine bleiben, aber ich durfte überall herumschnüffeln wo es interessant gerochen hat.

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Guckt mal – ich bin schon grösser als Wendy 😉

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und jetzt bin ich ganz klein 🙂

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Danach durfte ich mit zu den Leuten gehen. Menschen sind aber langweilig. Da hab ich lieber die grosse Tonne mit dem Aufbruch untersucht – schmeckt lecker. Aber die Spielverderber haben dann einfach die Tonne zugedeckt.

Da waren auch noch zwei kleine Hunde dabei und drei Tanten, nämlich Xeni, Sally und Xelina. Da haben wir im Jagdhausgarten ganz toll Nachlauf gespielt.

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Treffen mit Zenzi

Heute durfte ich wieder mit zum Hundelehrgang und meine Schwester Zenzi war auch da.

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. . . rennen ist lustig . . .

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. . . und raufen . . .

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. . . und im Wasser plantschen . . .

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danach mussten wir warten und in der Sonne liegen.

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Zenzi sieht fast genauso aus wie ich und hat auch so lange Ohren.

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Grosstante Unica war auch dabei. Aber von der ollen Brummeltante halte ich lieber Abstand.

Kuschelmonster

Bei solchen Kuschel-Attacken gehen selbst der „garstigen“ Tante die Argumente aus 😉

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Der Platz unterm Küchenschrank ist äusserst beliebt und auch strategisch günstig – man wäre ja schnell zur Stelle – falls was runterfällt . . .

Oft dient er aber auch nur als Schlafhöhle und für zwei ist da eigentlich nicht genug Platz. Aber Zeder hat da keine Hemmungen und zwängt sich einfach dazu.

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Schultag

Heute durfte ich mit meiner Mama zum Hundekurs. Die andern Hunde waren mir erst etwas unheimlich dass ich sie anbellen musste, aber so schlimm waren die auch nicht – die waren ja angebunden und durften mir nichts tun. Mama hat in der Wiese und im Wald tote Tiere gesucht und und auch welche aus dem Wasser geholt. Mir war der Teich zu gross. Ich wurde aber auch gelobt, dass ich ganz lange im Auto warten kann ohne Geschrei zu machen. Und die Leute waren auch nett und haben mich zwischendurch immer gestreichelt.