Gatter Louisgarde

Die Expertenmeinungen gehen auseinander, ob man während der Ausbildung zur EPB mit dem Hund ins Gatter gehen sollte oder nicht. Wir waren jedoch der Meinung, es schadet nicht und bis zur Prüfung ist noch Zeit, notfalls den Gehorsam wieder zu festigen. Stöbern üben würde man vor der Prüfung ja auch einmal.

Die Anreise stand unter guten Vorzeichen, statt brütender Sommerhitze nach leichtem Regen etwas abgekühlt. Kurz vor dem Abzweig zum Gatter stand eine Bache mit Frischlingen auf einem abgeernteten Feld neben der Strasse.

Ausser Zenzi und Zeder waren sonst keine Wachtelhunde da, aber viel Betrieb. An die dicke Frieda sollten die beiden noch nicht, auch nicht zu den kleineren Sauen wo wir im Frühjahr waren. Deshalb mussten wir warten, bis die beiden Gattermeister mit den erfahrenen Hunden und den unerfahrenen Junghunden fertig waren. Inzwischen gibt es ein weiteres Abteil für die „Zwischenklasse“, heute exclusiv für unsere Beiden.

Louisgarde

Während Zenzi an der Reihe war, konnte Zeder am Zaun ein Wildschwein aus dem Junghundegatter anknurren, blieb aber recht ruhig neben mir. Dann durfte Zeder los und zeigte gleich einen Kamikaze-Flug: mit grossen Sätzen den Berg runter, verschwand fliegend in einem tiefen Steinbruch-Trichter und mit 2 Sätzen wieder raus und fand kurz darauf die Sau und wurde laut.

Beide Schwestern haben gut gearbeitet, haben selbständig die Sau gefunden, verbellt und mehrmals in Bewegung gebracht. Gegenüber dem ersten Gatterbesuch konnten wir eine deutliche Steigerung beobachten. Dafür hat sich die weite Fahrt gelohnt!

Auch der Gattermeister und Zuschauer waren zufrieden.

Das doppelte Lottchen

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Die Hunde verbringen zur Zeit einige Stunden im Auto, da wir am Bau von Wildschutz-Zäunen sind, trotzdem wollen sie immer mitfahren. Sie kommen garnicht schnell genug ins Auto, wenn es los geht.

Wenn es sich einrichten lässt, werden kurze Übungen  eingeschoben, z.B. Leinenführigkeit mit Zeder, wenn ich entlanglaufe und den Draht einhänge. Da muss sie schon aufpassen, dass sie nicht falsch an den Pfosten vorbeiläuft und sich meinem Tempo anpasst.

Wenn wir nach Hause kommen, haben sie nichts eiligeres zu tun als durch den Hof zu rasen und nachzusehen, wo die Apportierböcke liegen, diese aufzunehmen und zu tragen, bis ich endlich auch an der Haustür bin und die Apportel ordnungsgemäss (nach Hinsetzen) in Empfang nehmen kann.

Nach Paar-Übungen mit leichen Dummies hat Zeder gleich beim ersten Versuch mit den schweren Holz-Böcken einen aufgenommen, den sie vorher nicht kannte. Da ist die Mutter ein gutes Vorbild und sie wollte es ihr gleich tun. Einmal hat sie ihr sogar den grösseren weggeschnappt.

Ich habe fast den Eindruck, dass die beiden diese Dinger mehr lieben als die bunten Jutesäckchen oder den Leder-Schlabberbeutel.

Galerie

Summerfeeling

ein Tag „Summerfeeling“ zwischen den unendlichen Regentagen im Mai.

Die „Schule“ hat begonnen

Das erste Treffen vom Hundekurs in Linden fand in grösserer Runde auf dem Grillplatz statt. Nachdem sich alle bei gestiftetem Kuchen und Kaffee vorgestellt und beschnuppert hatten, wurde schon ein wenig geübt – Kreislaufen mit Sitz, Ablegen und Brigfreude fördern.

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Neben Zeder sind auch ihre Schwestern Zita und Zenzi dabei, sowie weitere bekannte Gesichter. Das wird sicher wieder eine nette Truppe.