In der Abendsonne haben wir einen Spaziergang im Oberselterser Feld gemacht und an einem Graben einen interessanten Baum entdeckt.

In der Abendsonne haben wir einen Spaziergang im Oberselterser Feld gemacht und an einem Graben einen interessanten Baum entdeckt.

Bei allem Temperament, das sich nicht nur auf der Jagd zeigt sondern auch wenn sie mit den Kumpanen herumtobt, sieht man sie auch oft nur dasitzen oder stehen und beobachten und nachdenken . . .

Nachdem wir die GP hinter uns gelassen hatten, begann gleich am nächsten Wochenende die Drückjagdsaison für Zeder.
Es folgen ein paar Impressionen vom Hund am Stand, vor bzw. nach der Jagd.
Ursprünglich hatte ich vor, zwei neue Zantex-Westen zu bestellen in gelb für Yaska und orange für Zeder. Nachdem ich jedoch für Yaska die Browning-Schutzweste in orange gekauft hatte und für Zeder noch eine solche in gelb (älteres Modell) gebraucht bekommen hatte, war das Thema erst mal erledigt.
Die Begeisterung beim Anprobieren war nicht sehr gross, aber beim Jagen würde das schon gehen.
Während es bei Yaska keine Probleme gab, hat sich Zeder an den Schultern wundgescheuert. Das hab ich von anderen Hunden auch schon gehört. So geht das nicht auf Dauer, schnell noch eine Weste beim Wachtelshop bestellt. Eigentlich sollte es die geschlossene Holstein-Weste sein, im Paket war allerdings die offene.

Gleicher Preis zwar, aber nicht ok. Habe die Weste behalten, da Zeder wieder jagen sollte und bei A.Busch gemeckert.
Bei Wolfsong nachgefagt, ob sie mir die Schutzweste ändern können. Zuerst hiess es ja wir schauen mal, dann wollten sie aber doch nicht dran – und das dauerte über 2 Wochen. Zum Glück hatte ich inzwischen die andere.
Die alte Warnweste von Yaska geht auch noch zur not, ist aber mit Panzerband geflickt. Die neue kann evtl. später Wendy übernehmen, da sich die alte Weste von Carmina auch langsam auflöst.
Für die gelbe Schutzweste muss ich mir was überlegen. Die Öffnung für die Vorderbeine muss grösser werden und möglichst neu und weicher eingefasst. Ich hab noch eine Handnähahle, aber keine Nadeln dafür – sowas muss doch irgendwo zu bekommen sein.
Wir hatten uns frühzeitig ein hohes Ziel gesetzt, und gleich EPB und GP gemeldet. Nachdem wir die EPB geschafft hatten, ging es nach einer kurzen Erholungspause auf die nächste Prüfung zu. Es wurde eifrig geübt, besonders die Fächer, die bisher noch nicht so gut klappten – aber auch beim üben ging oft etwas daneben. Es war zum Haare raufen.
Die Prüfung begann mit der Schweissfährte, die wir – nicht perfekt – aber im guten Bereich meisterten. Nach dieser Hürde war mir schon etwas wohler. Zeder war schon bei der Federwildschleppe übermütig und nicht so konzentriert wie gewohnt. Und dann passierte es auf der Hasenschleppe! Der Hund hat Blödsinn im Kopp – durchgefallen. Evtl hätte ich es mit schnellerer Reaktion noch ausbügeln können. 🙁
Aber wir waren angetreten, um die Prüfung bis zu Ende zu führen. Alle anderen Fächer hat Zeder dann noch mit guten bis sehr guten Noten bestanden und ordentlich Punkte geholt.

Im Wasser war sie viel besser als bei der EPB, konnte hier auch die Arbeit an der lebenen Ente bestehen (die in Hessen nicht geprüft wird) und alle Gehorsamsfächer mit voller Punktzahl (womit ich nicht wirklich gerechnet hätte).
So haben wir zwar unser Ziel nicht ganz erreicht, aber die ganze Arbeit war nicht umsonst. Braves Mädchen.
Evtl. machen wir nächstes Jahr noch einen Versuch.
Heute hatte der Hund Pause, dafür waren die Zweibeiner am Schiess-Stand um auf den laufenden Keiler zu üben, bevor die Drückjagd-Saison losgeht.
Wir machen Ausdauertrainig am Fahrrad, am Rückweg streckenweise mit Apportiersack oder falschem Hase. Diesmal gabs am Wendepunkt eine Ruhepause.

