Noch ein Versuch zur Hasensuche.
Hinterm Raps ein Hase, den wir angehen wollen. Da wird vor uns ein Rehbock hoch, der in Richtung des Hasen flüchtet – dann lieber nicht.
Auf der andern Seite der Strasse im mittleren Teil Hase gesehen, als wir näher kommen noch einer. Der entfernt sich in einer Fahrgasse, über Grasweg, weiter in der Furche zwischen Saat und trockenem Acker, biegt dann in die Saat ab. Zeder nimmt die Spur schlecht auf, ohne Laut, folgt hinter dem Grasweg einer Lerche, will sie noch mal ansetzen, da kommt sie auf das Geläuf des andern Hasen (oder waren es gar zwei?) Der Hase macht Männchen, sie hat die Nase am Boden und sieht ihn nicht, kommt dann auf die frischere Spur, fogt dieser bis zur Strasse, aber immer nur Bruchstückhaft. Sucht dann entlang der Windschutzhecke zurück, immer weiter, findet ein Rebhuhn, und irgendwann kann ich sie einsammeln.
Den Hase, den sie zuerst arbeiten sollte finden wir in dem Saatacker nicht mehr. Am Rückweg sehen wir noch einen, ich meine er wäre in den Sturzacker gewechselt, Anton war sicher er ist noch im Weizen – nicht mehr gefunden. Danach haben wir aufgehört.
Überwältigend wars nicht, aber auch nicht grottenschlecht, zumindest Spurwille deutlich gesteigert.












